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JURYMITGLIEDER 2017

Bruckner_KurtKurt Bruckner

Kurt Bruckner ist 1953 in der Steiermark, Österreich, geboren.
Nach der Ausbildung zum Steinbildhauer besuchte er die Kunstakademie Brera in Mailand. Seit 1982 arbeitet er als freischffender Bildhauer in Schffhausen. Ab 2001 begann er sich intensiv mit der Ornamentik zu beschäftigen.

Sein Hauptinteresse liegt dabei in der Erforschung der Möglichkeiten im Bereich der quasikristallinen Ornamentik. Nebst Ausstellungen in Galerien und der Teilnahme an Schweizerischen Freilichtausstellungen stellte er auch im Museum zu Allerheiligen aus und schuf Arbeiten im öffentlichen Raum. Neuere ornamentale Werke befinden sich im Besitz der Sturzenegger-Stiftung

 

 Gertsch_MadeleineMadeleine Gertsch

Schon im Kinderalter strickte, häkelt und bastelte ich viel.
 Nach 15 Jahren töpfern fand ich, dass es Zeit wird, etwas Neues zu erlernen. In einer Coopzeitung fand ich dann was mich seither in seinen (feinen) Krallen hält.
 In Mümliswil übertrug mir Marie-Thérèse Vial ihre Liebe zum klöppeln. Der Virus hat mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Es gibt ja so viele verschiedene Techniken.

2006 habe ich mich bei der VSS zur Klöppelkursleiterin ausbilden lassen und bin nun zur Zeitgemässen Spitze gekommen. Die Freude an der traditionellen Spitze wie Torchon, Flandrisch oder Cluny ist geblieben. Ich gebe auch gerne Kurse.

Ich freue mich als Jurorin des Wettbewerbs originelle Kreationen zu entdecken.

 

Schraft_DominiqueDominique Schraft

Handarbeiten habe ich schon mein ganzes 
Leben lang gerne gemacht. Als Kind hatten wir
 daheim ein Buch vom Mondo-Verlag : “Unser Handwerk – einst und jetzt”. Neben vielem anderem wurde auch Klöppeln vorgestellt.
 Ich war fasziniert von den Bildern im Buch
und nahm mir vor es auch einmal zu lernen.
 Als ich gegen Ende Dreissig war (Geographin, verheiratet, drei Kinder), sah ich in der Zeitung,
 dass die Berufs- und Fortbildungsschule in Winterthur (wo wir mittlerweile wohnten) Klöppeln anbot. Ich meldete mich an und war vom ersten Tag an vom Klöppelvirus angesteckt! Nach etwa drei Kursjahren konnte ich wegen meiner politischen Arbeit den Kurs nicht mehr besuchen und habe mich 15 Jahre lang anhand von Büchern selber weitergebildet. Erst vor drei Jahren habe ich wieder einen kurzen Kurs besucht und seither ein paar wenige andere.

Ich liebe es wundersame, feine Spitzen machen zu können. Ich bin ein Fan von flandrischer Spitze und bin daran Binche zu lernen. Aber ich liebe es gar nicht, Spitzendeckchen zu machen. Wozu braucht man die? Eben! Also bin ich dauernd auf der Suche nach Anderem, Neuem, noch nie Dagewesenem. Ich war zum Beispiel sehr beeindruckt von diesen Holländern, die Maschendrahtzäune klöppeln.

Ich fühle mich geehrt, dass ich in der Jury mitwirken darf für den Wettbewerb “Wüste”. Ich bin überzeugt, dass es ganz wunderbare Arbeiten darunter haben wird. Sind es ungewöhnliche Entwürfe – umso besser!

 

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