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JURYMITGLIEDER 2018

Doris Gysel

Schon in der Schulzeit wurde ich vom Handarbeitsvirus befallen. Oft war ich bei unserer Nachbarin, die mit feinem Garn wunderschöne Spitzen häkelte. Das weckte meine Begeisterung. Später begann ich zu weben, leider fristet mein Webstuhl ein Schattendasein.

Durch die Tracht kam ich zum Filieren. Die Schaffhauser Kantonale Trachtenvereinigung bot einen Kurs an, so lernte ich, die filigranen Fichus selber zu knüpfen. Auch die Frivolitéspitze ist mir nicht unbekannt, mit Hilfe eines Buches brachte ich sie mir selber bei.

Im Ballenberg sah ich zum ersten Mal jemanden klöppeln, fand es sehr interessant, aber viel zu kompliziert. Wieder war es die Kantonale Trachtenvereinigung, durch die ich zu diesem alten Kunsthandwerk fand. An einer Stubete unter dem Motto „Klöppeln“, konnten wir an einem Übungskissen verschiedene Schläge ausprobieren, zum ersten Mal hielt ich Klöppel in der Hand! Bei einer Kollegin durfte ich dann an der angefangenen Spitze klöppeln, das war das Aha-Erlebnis! Als in der Nähe ein Kurs angeboten wurde, meldete ich mich sofort an! Die vielen Techniken und Möglichkeiten waren faszinierend, so beschloss ich, die Kursleiterausbildung zu absolvieren und habe diese mit den Diplomen 1, 2 und 3 abgeschlossen.

Seit einigen Jahren besuche ich in Deutschland die Kurse: Klöppeln und Flechten mit Rosshaar auf der Jatte. Mehrmals habe ich am Wettbewerb teilgenommen, zum Teil mit Erfolg. Bei der Tagung in Neuhausen war ich im OK, und jetzt freue ich mich auf die neue Herausforderung als Jurymitglied.

 

 Esther Wanzenried

Seit vielen Jahren ist die Klöppelspitze ein Teil meines Lebens. Es fasziniert mich, eigene Spitzen zu entwerfen und meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Die Spannung, ein Sujet in Spitze umzusetzen, ist immer wieder eine neue Herausforderung. Gerne unterrichte ich Zeitgemässe Klöppelspitze mit ihren unzähligen Möglichkeiten der Darstellung.

Die Ausbildung habe ich beim Deutschen Klöppelverband e. V. absolviert von den traditionellen Techniken bis hin zur Zeitgemässen Spitze. Weiterbildungen ergänzen und vertiefen das Wissen weiter.

Ich freue mich und bin gespannt auf die Arbeiten des Wettbewerbes zum Thema «Neue Wege gehen».

 

Bruno von Allmen – Massivholzbilder

Geboren in Lauterbrunnen am 08.11.1956

Ausbildung
Möbelschreiner- und Hochbauzeichner-Lehre


Beruf

Beratung und Planung und Verkauf von ganzen Möblierungen für Privat- undObjektmöblierungen.Seit 1980 im Möbelhaus Wohncenter von Allmen Interlaken tätig.

Hobbys
Diverse Sportarten, Gleitschirmfliegen, Hochwildjäger und natürlich Holzbilder erschaffen.

Technik
Öl auf sandgestrahltem Holz; diese weltweit einzigartige Technik, wende ich bereits über 20 Jahre an. Hier wird die Holzmaserierung als wichtiges Gestaltungselement eingesetzt.Dieses ergibt jedem Originalbild seine eigene und nicht kopierbare Ausdrucksform!

 

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