Diesmal
widmet sich Michael Giusiana mit seinen Helfern
einer feinen Spitzenart aus Belgien. Im ersten
Teil illustrieren Fotos, einige Vergrösserungen
und alte Klöppelbriefe verschiedene Muster.
Dazu gibt es Erklärungen zur Geschichte und
Entwicklung der Beveren-Spitze.
Dann folgen grundsätzliche technische Anmerkungen: wie wird eine Beveren-Spitze
geklöppelt. Der Text wird ergänzt mit technischen und Fadenzeichnungen.
Fünf Übungsbriefe dienen dazu, die technischen Feinheiten zu erarbeiten.
21 Spitzen können geklöppelt werden. Wie immer finden wir den Klöppelbrief,
das Foto der fertigen Spitze, Materialangaben und meist eine farbige technische
Zeichnung. Wie bei Beveren-Mustern üblich, werden die Leinenschlagflächen
schwarz dargestellt. Z.T. müssen technische Zeichnungen kopiert werden,
um bei der Arbeit die Übergänge klar zu sehen. Bei Spitze 11 und 12
ist leider ein Teil der technischen Zeichnung im Falt des Buches nicht zu sehen.
Zu einigen Briefen sind Ecken vorhanden, andere Motive sind so ausgearbeitet,
dass die fertigen Spitzen in Rahmen präsentiert werden können. Am Schluss
finden wir einen Vogel und einen Pfau, beide Spitzen wunderschön. Die technischen
Zeichnungen sind aber da nicht farbig, was voraussetzt, dass man bereits geübt
ist. lm Anhang findet sich ein Artikel über holländische Trachtenhauben.
Das Buch wendet sich an versierte Klöpplerinnen, die im Arbeiten mit feinen
Fäden geübt sind. Auch wenn man keine Muster nacharbeiten will, schon
nur das Durchblättern macht grossen Spass. Für uns Schweizer ist schade,
dass weder eine deutsche noch eine französische Übersetzung vorhanden
ist.