Zu Beginn
dieses Buches erhalten wir einen kurzen geschichtlichen Überblick der Region Dauphiné,
umrahmt von geographischen Darstellungen. Die Grundlagen
der Klöppelspitze werden den Lesern vorgestellt,
dabei handelt es sich zur Hauptsache um Freihandspitzen.
In den
folgenden Kapiteln finden wir zuerst die Spitzen
aus Queyras und solche aus dem Valle Varaita.
Wir erfahren von der Autorin zunächst ein
wenig über die Geschichte dieser beiden Täler,
den Text lockert sie mit Kopien alter Schriftstücke
und Fotografien auf. Dann folgt wieder der Werdegang
der Spitzen, etwa wie gezeichnet wurde, die verwendete
Technik, die Gestaltung, das Material, (Klöppelrolle,
Klöppel, Ständer, Stecknadeln).
Die Kultur einiger verwandter Täler wird vorgestellt,
speziell die Entdeckungen, die dort bezüglich
der Spitzen gemacht wurden. Wir erfahren über
die Verbindungen mit Savoyen oder dem Aostatal.
In den letzten Kapiteln beschreibt die Autorin
dann wie die Spitzen im Queyras und im Valle Varaita
anfangs des letzten Jahrhunderts fast verschwunden
waren, was diesbezüglich heute in diesen Tälern
getan wird und schliesst mit guter Hoffnung für
die Zukunft.
Am Ende
dieses Werkes werden uns 7 Klöppelbriefe
mit technischen Zeichnungen, Mustern und Fotos
der Originalspitzen vorgestellt. Wir erfahren sogar,
wie wir eine Klöppelrolle herstellen können!
Dieses Buch erzählt von 10 Jahren Nachforschungen über
die Geschichte der Spitzen im Gebiet Dauphiné,
bei denen es sich um eine Freihandspitze handelt.
Es richtet sich an Klöpplerinnen, aber auch
an aile Liebhaber ländlicher Traditionen.
Die Lektüre gestaltet sich sehr angenehm,
sind doch die einzelnen Kapitel kurz gehalten und
reichlich illustriert.
Marie-Jeanne Costa
Übersetzung: Hannelore Schlecht