Trun gilt nicht nur als historisches, sondern auch
als kulturelles Zentrum der Region.
Die Gesang-, Musik- und Theatervereine, aber auch
einzelne Mitbürger haben in dieser Hinsicht
Hervorragendes geleistet.
Was
die bildende Kunst anbetrifft, nimmt Trun nach
wie vor eine spezielle Stellung in der Surselva
ein. Die beiden Kunstmaler Alois Carigiet (1902 – 1985)
und Matias Spescha (1925 – 2008) sind weit über
die Landesgrenzen hinaus bekannt. Carigiet besticht
mit seinen farbenfrohen Bildern und vor allem mit
seinen Kinderbüchern, wie Schellen-Ursli und
Flurina. Im
Dorf sind einige Häuser mit seinen Wandmalereien
geschmückt.
Mit
dem Namen Matias Spescha bringt man sofort abstrakte
Bilder und Plastiken in Verbindung. Auch Werke
des zeitgenössischen Künstlers Gieri
Schmed (*1943) sind zu bewundern.
Von diesen Künstlern angespornt, haben mehr
als ein Dutzend Trunser den Weg zur Kunst gefunden.
Der Holzschnitzer und Bildhauer Leo Demund ist
der Initiant des Kunstpfades, der am Rhein entlang
führt.
Momentan haben über 40 Künstlerinnen
und Künstler ihre Werke an diesem 1,5 km langen
Spazierweg aufgestellt.